Viele Ideen für Bergwil: Die Ideenphase ist abgeschlossen
Die erste Phase des Partizipativen Budgets Bergwil 2027 ist erfolgreich zu Ende gegangen. Während der vergangenen Wochen waren alle Einwohner:innen eingeladen, ihre Projektideen für die Gemeinde einzureichen – und die Beteiligung war erfreulich gross.

48 Ideen aus der Bevölkerung
Insgesamt wurden 48 Projektideen eingereicht. Die Vorschläge zeigen, wie vielfältig die Perspektiven in Bergwil sind. Die Ideen reichen von neuen Aufenthaltsorten im öffentlichen Raum über ökologische Aufwertungen bis hin zu sozialen und kulturellen Initiativen.
Einige Beispiele aus der Ideensammlung:
ein schattiger Begegnungsplatz im Dorfzentrum
ein Pumptrack für Kinder und Jugendliche
zusätzliche Sitzbänke entlang des Spazierwegs am Dorfbach
ein Gemeinschaftsgarten für das Quartier Nord
ein öffentlich zugänglicher Bücherschrank
Viele Ideen wurden auf der Plattform kommentiert und diskutiert. Besonders wertvoll: Mehrere Projekte wurden durch Hinweise aus der Bevölkerung bereits weiterentwickelt.
Unterstützung durch Veranstaltungen
Neben der Online-Plattform fanden auch Ideensprechstunden im Gemeindehaus statt. Dort konnten Interessierte ihre Vorschläge mit Mitarbeitenden der Verwaltung besprechen und gemeinsam klären, ob sie realistisch und umsetzbar sind.
Dieses Angebot wurde rege genutzt – einige der eingereichten Projekte sind direkt aus diesen Gesprächen entstanden.
Was passiert jetzt?
Nun beginnt Phase 2 des Prozesses: die Prüfung und Weiterentwicklung der Projekte.
Die Gemeindeverwaltung prüft die eingereichten Ideen unter anderem auf:
Zuständigkeit der Gemeinde
rechtliche Umsetzbarkeit
Realisierbarkeit innerhalb von zwei Jahren
realistische Kosten im Rahmen des Budgets
Wo sinnvoll, werden ähnliche Vorschläge zusammengeführt oder gemeinsam mit den Initiant:innen weiterentwickelt.
Nächster Höhepunkt: der Ideenmarktplatz
Die Projekte, die diese Prüfung bestehen, werden anschliessend öffentlich vorgestellt. Der nächste Höhepunkt im Prozess ist der Ideenmarktplatz, bei dem Initiant:innen ihre Projekte persönlich präsentieren und mit der Bevölkerung diskutieren können.
Dort zeigt sich, welche Ideen besonders überzeugen – bevor später alle Einwohner:innen über die Projekte abstimmen können.
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